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2012 Grüner Veltliner Steinberg - Wine by S. Pratsch – Weinviertel – Österreich

SFr. 26.00 Verfügbar
« Das ist Perfektion! »   Dicht, voluminös, als bester Grand Cru Österreichs ausgezeichnet! Als ihm dann 2013 die Auszeichnung Bester Grand Cru von Österreich für seinen Grünen Veltliner Steinberg überreicht wurde, stand die gesamte österreichische Gastronomie von Rang und Namen bei ihm Schlange. Der Witz dabei war, dass es für einen Wein gegeben wurde, der in einem extrem warmen Jahrgang...

« Das ist Perfektion! »

 

Dicht, voluminös, als bester Grand Cru Österreichs ausgezeichnet!

Als ihm dann 2013 die Auszeichnung Bester Grand Cru von Österreich für seinen Grünen Veltliner Steinberg überreicht wurde, stand die gesamte österreichische Gastronomie von Rang und Namen bei ihm Schlange. Der Witz dabei war, dass es für einen Wein gegeben wurde, der in einem extrem warmen Jahrgang erzeugt worden war. Somit können wir unsere These belegen, dass mit langfristiger und bewusster Biobewirtschaftung, die Weinberge resistenter gegen Wetterkapriolen werden und gerade in einem heißen Jahrgang hervorragende Qualität liefern.

Sobald sich die Prozesse und die Systeme im Boden erholen, können die Böden wieder Humus produzieren, der ein hervorragender Wasserspeicher ist. Somit können die Weinberge lange Trockenperioden besser überstehen und einen eventuellen Regen besser aufnehmen und speichern.

Niederösterreich oder besser das Weinviertel im Speziellen ist geprägt von einer hügeligen Landschaft, die von manchmal recht starken Winden und sich ändernden Bodenformationen geprägt ist. Somit ist die Biobewirtschaftung auch in gewisser Weise ein Puffer für solche Stellen, die der Wind sehr stark austrocknet.

Der 2012er Steinberg ist ein Paradewein aus der Paradelage, dicht, voluminös, muskulös, im Duft eine Fülle von Aprikosen, Himbeeren, Äpfeln, Zitrus und Kräutern, der Körper lang, komplex und kräftig, eine wunderbare Kombination zu Pasta, kräftig angebratenem Fisch, hellem Fleisch, Poulet oder Risotto.

Der Boden im Steinberg hat seit Anfang der 1990er eine Biobewirtschaftung erlebt und ist somit seit bald 30 Jahren bio. Das ist für österreichische Verhältnisse eine enorme Leistung und lässt für zukünftige Jahrgänge auf die Konstanz der Produktion aus diesem Weinberg schließen.


Alkoholgehalt 14,5 %

Traubensorten 100% Grüner Veltliner

Trinkreife Jetzt bis 2022

Passt zu Angebratener Fisch, Wiener Schnitzel, Poulet, Meeresfrüchte, Asiatische Speisen

Produktkategorie schwere Weissweine

Herkunftsland Österreich 

Region Weinviertel 

Appelation Niederösterreich 

Produzent Weingut Stefan Pratsch, Hohenruppersdorf, Österreich

Serviertemperatur Chambriert bei 10 – 12 Grad servieren. 

Herstellung Vergärung mit Reinzuchthefe im Edelstahltank

Weinbau Seit Anfang der 1990er streng ökologische Bewirtschaftung

Allergene Enthält Sulfite


Winzer

Stefan Pratsch ist heute unbestritten einer der Shooting Stars in der österreichischen Weinbauszene. Ihm sind schon mit sehr jungen Jahren diverse Auszeichnungen verliehen worden. Sein Vater Willi legte den Grundstein dafür, als er Anfang der 90er konsequent auf eine tiefgehende Biobewirtschaftung der Weinberge umstellte. Die Böden erholten sich rasch und konnten in der Folge über die Jahre hinweg eine dichte Humusschicht aufbauen. Diese hilft den beiden heute, Weine mit Filigranität, Frische, Spritzigkeit und gleichzeitig Dichte und Wucht herzustellen – sogar in sehr heißen und trockenen Jahren. So erhielt das Vater-Sohn-Gespann diverse Auszeichnungen, angefangen bei dem äußerst wertvollen Wiener Salon, über die Auszeichnung Bester Grand Cru von Österreich bis zum Rang 34 auf der Top 100 Wines of the World vom Wine Enthusiast in den USA. Wir sagen Danke für Eure Mühe und Eure Weitsicht!

Niederösterreich und speziell das Weinviertel ist hauptsächlich ein Anbaugebiet, das für seinen Grünen Veltliner im Weißweinbereich und für seinen Zweigelt im Rotwein-bereich bekannt ist. Die Region ist recht windig, von sanften rollenden Hügeln geprägt und hat viele unterschiedliche Gesteinsarten. Entscheidender Faktor ist das Wetter: Das Wetter wird primär von kälteren Winden aus dem Nordosten kommend bestimmt. Das sind Winde, die sich in Polen, Russland und der Ukraine abkühlen und somit ein sehr stark kontinentales Klima bilden. Wenn es einmal trocken wird, bleibt es trocken. Das macht es auf der einen Seite sehr spannend, das Richtige an der richtigen Stelle zu pflanzen und gleichzeitig eine Sorte zu finden, die sich mit dem Wind verträgt. Somit hat Senior Willi zur richtigen Zeit den richtigen Schritt gesetzt, indem er auf Biobewirtschaftung umstellte.